Innovative SHL-Geschäftsmodelle für Kooperationen auf Augenhöhe (InGeKoop)

Projekt Innovative SHL-Geschäftsmodelle für Kooperationen auf Augenhöhe (InGeKoop) -Smart Home & Living-Markterschließung Handwerk, Sozialunternehmen und Bauherrenmortgage concept by money house from coins

Mit dem Projekt InGeKoop soll ein Beitrag zur Überwindung der offensichtlich bestehenden Schranken zwischen zentralen Marktteilnehmern geleistet werden – den Bauherren auf der Nachfragerseite und den Sozialdienstleistern und Handwerksunternehmen auf der Anbieterseite. Im Rahmen eines zweijährigen Modellprojekts sollen zwei unterschiedliche, kooperative Geschäftsmodellkonzepte erarbeitet werden und – so weitgehend wie dies während der Projektlaufzeit möglich ist – an ausgewählten konkreten Bauvorhaben erprobt werden.

Ein Geschäftsmodellkonzept konzentriert sich auf die Kooperation von Wohnbaugesellschaften, Sozialunternehmen; und Handwerksunternehmen, ein zweites Geschäftsmodell auf die Zusammenarbeit aus Handwerksunternehmen und Sozialunternehmen mit der Zielgruppe Bauherrengemeinschaften. Damit werden auch innovative Vernetzungsformen mit Zukunft adressiert, denen eine größere Verbreitung vorausgesagt wird. Die Konzeption und Umsetzung des Projekts liegt bei den Konsortialpartnern Elektro Technologie Zentrum, Entwicklungszentrum Gut altwerden GmbH und Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation.

Im ersten Modellansatz soll am Beispiel eines Bauobjekts zur Errichtung von Wohnungen zum Betreuten Wohnen ein neues Geschäftsmodell entwickelt und getestet werden. Die Partner sind die in Bauvorhaben im Bereich „Betreutes Wohnen“ erfahrene Keppler-Stiftung, das Wohnbauunternehmen GSW Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg mbH und  die im Bereich SH&L tätige Elektro-Breitling GmbH. Im Projekt soll der gesamte Planungsprozess bis hin zum Baubeginn in einem Team unter gleichberechtigten Partnern erfolgen, deren Abstimmung unterschiedlicher Interessen und Zielgrößen somit sehr frühzeitig erfolgt und damit im Konstrukt dem Simultaneous Engineering entspricht.

Das zweite Geschäftsmodellkonzept setzt daran an, dass sich Bürger zunehmend in Gemeinschaften, Genossenschaften oder ähnlichen Organisationsformen organisieren, um ihre gebündelten und abgeglichenen Vorstellungen bei Bau oder Modernisierung von Immobilien hinsichtlich Komfort, gemeinsamem Leben im Alter, Umweltbewusstsein und Energieautarkie umzusetzen. In seine Umsetzung werden die Handwerksunternehmen Berner Elektrotechnik GmbH und Klaus Kaiser Elektrotechnik einbezogen.

Kontakt

Dr. Jürgen Jarosch
Elektro Technologie Zentrum
jarosch@etz-stuttgart.de